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HABLAMOS HILTRUP Eine deutsch-spanische Hommage an Zuwanderer und Daheimgebliebene In Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus und dem Museum Hiltrup e.V. Museum Hiltrup Zur Alten Feuerwache 26 48165 Münster-Hiltrup Premiere: Donnerstag, 27. Mai 2010 - 19:30 Uhr Weitere Termine: 28. | 29. | 30. Mai, 4. | 5. und 6. Juni 2010 jeweils 19:30 Uhr Performance, Hörspiel, Livemusik, Infotainment, Tanz und Installation – all das ist „Hablamos Hiltrup“. Kaleidoskopartig nehmen Künstler, ehemalige spanische Arbeiter, gebürtige Hiltruper und Schüler Begriffe wie Heimat und Migration, Fremdsein und Zuhause unter die Lupe. „Wenn wir in eine Gaststätte gingen, riefen die Deutschen‚Spaghettifresser’, `Spaghettifresser, weil sie dachten wir seien Italiener. Als ich etwas Deutsch gelernt hatte, sagte ich dann ‚Kartoffelfresser’ zu ihnen.“ Spanische Arbeiterin bei Glasurit, 82 Jahre. Der Museumsvorplatz wird zum Campingplatz der 60er Jahre und lädt das Publikum zum Picknicken und Hinhören ein. Aus Transistorradios klingen Erinnerungen der ersten spanischen Arbeiter und Erzählungen gebürtiger Westfalen aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Im Museum dagegen wartet ein wohnlicher Unort. Die Zuschauer werden Gäste einer Performance, in der sich Tradition und Fernweh, Wahrheiten und Seemannsgarn mischen, während von Jugendlichen live gespielte Musik über Fernseher flimmert. In einem furiosen Finale vereint sich dann das, was für uns alle eine Utopie von Heimat sein könnte. Performerin Ella Huck und Künstler Markus Lohmann nehmen das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Reise zu den fremden und vertrauten Wurzeln der Heimat. Beide sind in Hiltrup geboren, leben aber seit Jahren in Hamburg. Bei „Hablamos Hiltrup“ spielen, singen, musizieren und rezitieren über 40 Akteure.
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