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Zeichnung, Objekte und Arbeiten auf Papier Ausstellung 4. Dezember 2011 bis 29. Januar 2012 Beteiligte Künstlerinnen & Künstler Nándor Angstenberger | Britta Bogers | Heiner Blumenthal | Martin Durham | Jürgen Eisenacher | Christel Fetzer | Dorothea Goldschmidt | Gunilla Jähnichen Nancy Jahns | Annette Kuhl | Markus Lohmann | Ulrike Mundt | Katja Musenberg Sara Pfrommer| Volker Renner | Helmut Senf | Markus Willeke  
Gunilla Jähnichen, 1 – 3 Ohne Titel, 2011, Bleistift, Buntstift und Tusche auf Papier, je 30 x 30 cm 
Annette Kuhl, Ohne Titel, 2011, Mixed media auf Papier und Polystyrol, Intervention im Ausstellungsraum 

Markus Willeke, Ohne Titel (Fuck you all), 2011, Aquarell auf Papier 23,2 x 31 cm 
Markus Willeke, Ohne Titel (Mayday), 2011, Aquarell auf Papier 21 x 28,7 cm
Nándor Angstenberger, Täglich von A nach B und zurück, Mixed media, 47,5 x 46 x 12,5 cm 
Nándor Angstenberger, Avalanche, bedrucktes Papier, Stecknadeln auf Styropor, 75 x 55 cm 
Nándor Angstenberger, Avalanche, bedrucktes Papier, Stecknadeln auf Styropor, 75 x 55 cm (Detail) 
Helmut Senf, Ohne Titel, beide 1961, Pastellkreide auf Papier, links 9,1 x 26 cm, rechts 18 x 12,5 cm 
Sara Pfrommer, Kuvert, 2006, Video, 12:42 min, Loop, Projektion variabel, Auflage 7/10 
Jürgen Eisenacher, 1 – 3 Ohne Titel, 2011, Bleistift und Tusche auf Papier, je 31,3 x 24,0 cm 
Jürgen Eisenacher, Ohne Titel, 2011, Bleistift und Tusche auf Papier, je 31,3 x 24,0 cm 

links: 1 – 2 Ohne Titel, 2011, Acryl auf Papier, je 60 x 42 cm rechts: Markus Lohmann, Maximiliansorden, Bedrucktes Papier, Wachs, Karton, 80 x 50 x 2,5 cm 
Markus Lohmann, Maximiliansorden, Bedrucktes Papier, Wachs, Karton, 80 x 50 x 2,5 cm 

Volker Renner, Ohne Titel (Common Places), 2011, C-Print, beide Auflage 1/7, 57 x 72 cm
Volker Renner, Ohne Titel (Common Places), 2011, C-Print, beide Auflage 1/7, 57 x 72 cm 
Martin Durham, Teardrum, 2010, Collage, bedrucktes Paier, Buntstift, 21 x 14,7 cm 
Christel Fetzer, Ohne Titel, 2011, Fenstermalfarbe auf PVC-Spiegelfolie, Polsterwatte, Karton, 22 x 22 cm 
Dorothea Goldschmidt, Russenbarbie, 2011, Bleistift und Inkmarker auf Papier, 42 x 29,7 cm 
Nancy Jahns, Altes Licht, 2010, Künstlerbuch, Handoffset-Druck, Auflage 50 
Nancy Jahns, Altes Licht, 2010, Künstlerbuch, Handoffset-Druck, Auflage 50 
rechts: Katja Musenberg, Mount Real A, C-Print einer Frottage und Graphitzeichnung auf Papier, 120 x 160 cm
Heiner Blumenthal, 1 – 3 Ohne Titel, 2011, Tusche auf Papier, je 29,7 x 21 cm
Die Ausstellung unternimmt eine Sicht auf Künstler ihres Programms und Gäste anhand von Arbeiten auf und mit Papier. Unter dem Titel „Auszeichnung“ werden 17 künstlerische Positionen vorgestellt: die klassische Zeichnung ist ebenso dabei, wie Fotografie, Video, Objekte aus Papier sowie Malerei, die Papier als Malgrund nutzt und Video. Titelgebend waren die „Orden“ des Hamburger Künstlers Markus Lohmann. Er sammelt dicke Schichten übereinandergeklebter Plakate im Stadtraum ein und fertigt Objekte daraus. Die lockere Zusammenstellung unterschiedlicher Handschriften und Haltungen sucht kein vereinheitlichendes Thema, sondern die spannungsreiche Konfrontation der Künstlerpersönlichkeiten. Damit blickt die Ausstellung auch auf 5 Jahre Galerietätigkeit zurück. Figürliche Zeichnungen von Gunilla Jähnichen und Jürgen Eisenacher sind ebenso zu sehen, wie abstrakte Kompositionen von Britta Bogers oder Heiner Blumenthal. Mit Witz begleiten Ulrike Mundt und Martin Durham die Entstehung ihrer Objekte durch Zeichnungen und Collagen. Frottagen eigener Skulpturen zeigt Katja Musenberg, in Markus Willekes Feuerbildern herrscht die größte Hitze dort, wo das Weiß des Papiers erscheint. Volker Renner porträtiert mit Blumen bedruckte Steppdecken amerikanischer Motels und Christel Fetzer zeichnet auf Normetiketten oder ritzt in gepolsterte Latexflächen. Nándor Angstenberger zeigt erstmals ein neues Wandobjekt. Eine „Barbie in Blei“ von Dorothea Goldschmidt ist ebenso zu sehen, wie das Video „Kuvert“ von Sara Pfrommer, außerdem Assemblagen von Annette Kuhl und das Künstlerbuch „Altes Licht“ von Nancy Jahns. Eine spannende Gegenüberstellung mit den Künstlern einer jüngeren Generation, unternimmt die Ausstellung mit Pastellzeichnungen von Helmut Senf, die dieser als, knapp 30-jähriger in den frühen 1960er Jahren geschaffen hat. Die Ausstellung ist bis zum 29. Januar immer Mittwoch bis Sonnabend von 12 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen. An den Weihnachtsfeiertagen sowie Sylvester und Neujahr ist die Galerie nach Vereinbarung geöffnet. |