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Vita 
Parabel, 2011, Aluminium, Satinbänder, Teppichklopfer, 100 x 60 x 60 cm Installationsansicht Die schöne Stadt, Halle, 2011  Ohne Titel (Pink), 2010, Fotografie, C-Print, 46 x 78 cm, Auflage 5 +1

Ohne Titel (Altenburg), 2010, Fotografie, C-Print, 46 x 78 cm, Auflage5 +1  Ohne Titel (Butter), 2010, Fotografie, C-Print, 25 x 38 cm, Auflage5 +1 Ohne Titel (Pflanzen), 2010, Fotografie, C-Print, 38 x 25 cm, Auflage 5 +1 a.p. 
Ohne Titel (Fenster I), 2010, Fotografie, C-Print, 38 x 25 cm, Auflage 5 +1 a.p. 
Ohne Titel (Fenster II), 2010, Fotografie, C-Print, 38 x 25 cm, Auflage 5 +1a.p. 
Ohne Titel (Krakau), 2009, Fotografie, C-Print, 38 x 25 cm, Auflage 5 +1 a.p.  Ohne Titel (Bergell), 2002, Fotografie, C-Print, 48 x 68 cm, Auflage 5 +1 a.p.  Ohne Titel (Zürich), 2003, Fotografie, C-Print, 60 x 90 cm, Auflage 5 +1 a.p. 
Ohne Titel (Flughafen), 2004, Fotografie, C-Print, 25 x 25 cm, Auflage 5 +1a.p. 
Vier Seiten, 2008, Fotografie, C-Print, 24 x 37 cm, Auflage 5 +1a.p. 
Ohne Titel (Leipzig), 2002, Fotografie, C-Print/ Diasec, 24 x 37 cm, Auflage 5 +1a.p. 
Ohne Titel (Sport), 1996/ 2010, Fotografie, Inkprint, 24 x 37 cm, Auflage 5 +1a.p. 
Ausstellungsansicht ZEICHEN DES GLÜCKS, Delikatessenhaus Leipzig 2010  Ohne Titel (Ein Spiel I), 2009, Farbfotografie/ Handabzug, 40 x 30 cm, Auflage 5 +1(gerahmt) Ohne Titel (Ein Spiel II), 2009, Farbfotografie/ Handabzug, 40 x 30, gerahmt, Auflage 5 +1 (gerahmt) 
Ausstellungsansicht ZEICHEN DES GLÜCKS, Delikatessenhaus Leipzig 2010  Kopf I, 2009, Fotografie, Inkprint, 30 x 21 cm, Auflage 5 +1 
Kopf II, 2009, Fotografie, Inkprint, 30 x 21 cm, Auflage5 +1 
Installationsansicht ZEICHEN DES GLÜCKS, Kunstforum Halle, 2009 
Installationsansicht ZEICHEN DES GLÜCKS, Kunstforum Halle, 2009 (Detail)
Für Nancy Jahns kann die Begegnung mit einer unbekannten Biografie zum Ausgangspunkt einer poetischen und vielschichtigen künstlerischen Auseinandersetzung werden. gleichermaßen melancholisch und analytisch, dazu mit dem Mut zur leisen Form thematisiert Nancy Jahns den Aspekt der Zeit in der gegenwärtigen Alltagswelt. Ihre Fotografien entsteht oft in Serien, die Abfolge medialer Bilder als Video oder Diaprojektion. Im Video „Victory“ tritt ein Panzer aus Holz auf. Versonnen dreht er sich zur Musik von „Für Elise“ um sich selbst bis die Kraft ausgeht und die Künstlerin ihn erneut aufzieht. Moderne Bildmedien sind für Nancy Jahns kein Selbstzweck, sondern Werkzeug. Häufig arbeitet sie mit technisch unperfekten Methoden, um die Herrschaft des Mediums zu brechen. "Nancy Jahns beschenkt in ihrer Ausstellung den Betrachter mit Zeichen des Glücks. Es sind Dinge, die von Nancy Jahns untersucht und mit der analogen Fotografie sowie des digitalen Films festgehalten werden. Als Objekte behaupten sie ihre Präsenz: frei in der Luft schwebend oder auf Tischen an- und zugeordnet; einem Versuchslabor entsprechend, von dem man allerdings nicht genau weiß, was denn in ihm so genau geschieht.
Diese Objekte genügen sich selbst, sprechen für sich, verweisen aber auch auf ihre Entsprechungen oder sind symbiotisch aneinander gebunden, scheinen sich bedürfnislos auszuhalten. In den Tischinstallationen sehen wir Objekte aus unterschiedlichsten Materialien in verschiedenen Gewichtszuständen. Es gibt Gegenstände, die in ihrer Originalität verbleiben, Gegenstände, die in Bronze oder Eisen abgeformt wurden; Gegenstände, die zusammengefügt bzw. -gestellt einen neuen Bedeutungszusammenhang erhalten und Gegenstände, deren Oberfläche durch Farbanstrich oder die Technik der Vergoldung verändert wurden; schließlich Gegenstände, die zersägt wurden, um daraufhin wieder neu montiert zu werden. Zudem werden Objekte durch den Einsatz von Spiegeln optisch verdoppelt und verformt.
Hervorzuheben ist die Arbeit mit dem Titel Ein Spiel, 17 Fotografien. Ausgangspunkt der Arbeit sind gefundene Tischtenniskellen, die vom Spiel verbraucht, abgenutzt, von ihren Spielern durch Einritzungen und -bohrungen markiert, chiffriert und deformiert wurden. In den kostbaren Zeichen des Glücks hält Nancy Jahns das für uns fest, was sonst in der Flüchtigkeit an uns vorbeigehuscht wäre."
Text von Bärbel Burck, anläslich der Eröffnung der Ausstellung ZEICHEN DES GLÜCKS, 9. Oktober bis 6. November 2010, Delikatessenhaus Leipzig |